Tiergesundheit beginnt bei der Maulhygiene

Warum ist die Zahn- und Maulhygiene heute bei unseren Haustieren so wichtig?

Früher gab es das doch auch nicht!

Das werden viele Tierbesitzer denken und sagen – und sie haben sogar Recht! Früher gab es das tatsächlich nicht, aber früher waren auch die Tiermedizin, die Forschung und die Technik noch nicht so weit, früher wurden unsere Hunde und Katzen noch anders ernährt und auch das Verhältnis zu unseren Vierbeinern war ein anderes. Heute sind sie in der Regel Familienmitglieder und wir Tierbesitzer sind stets und ständig bemüht, dass es Ihnen so gut wie möglich geht.

Maul eines Hundes

Im Laufe der letzten Jahre war festzustellen, dass sich die Zahnqualität unserer Hunde und Katzen tendenziell verschlechtert. Zahnqualität ergibt sich zum einen durch genetische Veranlagung und zum anderen kann sie Folge nicht artgerechter Fütterung sein.

So muss man heute sagen, dass genau wie wir Menschen auch unsere vierbeinigen Lieblinge eine gute Mund-bzw. Maulhygiene brauchen, denn sie ist ein existenziell wichtiger Bereich, um den Körper unseres Lieblings gesund zu halten. Denn sind die Zähne krank, greift das schnell auf den ganzen Körper und Organismus über.

Wenn die Zähne auch gesund sind, das Zahnfleisch aber krank, kann auch ein gesunder Zahn sich lockern und ausfallen. Und das gilt es auf jeden Fall zu verhindern!

Zahnerkrankungen beginnen in der Regel mit der Bildung von Plaque, einem weicheren, gelblichen Belag, der sich auf der Zahnoberfläche ansammelt.

Dieser Belag wird jedoch sehr schnell zu hartem Zahnstein, dessen poröse Struktur die Einlagerung von Bakterien und Futterresten begünstigt. Und jetzt wird die ganze Sache unschön und auch gesundheitsgefährdend!

Das Zahnfleisch entzündet sich, und mit jedem weiteren Fortschreiten der Entzündung werden Zahnfleischtaschen gebildet, in denen sich Milliarden von Keimen ansiedeln. Leider ist das noch nicht das Ende, denn nun beginnen sich auch die Knochen zurück zu bilden, die eigentlich den Zähnen Stabilität und Halt geben. Dieser Prozess der Parodontitis kann im schlimmsten Fall zum Absondern der vielen Keime in den Blutkreislauf führen. Und diese Keime können sich dann in diversen Stellen im Körper Ihres Lieblings einnisten und in Folge entstehen und entwickeln sich Krankheiten, deren Ursache oft nicht erkennbar ist. Im schlimmsten Falle können Organversagen mit anschließendem Tod des Tieres eintreten.

Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, warum die Zahnhygiene beim Menschen wie auch beim Tier so unsagbar wichtig ist! Es ist nicht nur ein ästhetisches Problem, nein Zahnstein macht richtig krank.

Zudem ist Maulgeruch ein unangenehmer Begleiter der Zahnsteinbildung und Parodontose. Das wünscht sich kein Tierbesitzer.

Hund bei der Zahnpflege

Für die meisten ist der Gang zum Tierarzt die Lösung des Problems. Doch diese Tierbesitzer müssen danach feststellen, dass es eine harte Lösung ist, die das Problem nicht dauerhaft behebt. Der Tierarzt muss das Tier in Narkose legen, um den Zahnstein mit hartem Ultraschall zu entfernen. Schon dabei können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Weiterhin ist die Narkose eine starke Belastung für jedes Tier, vor allem, wenn es eventuell bereits durch Vorerkrankungen oder eingedrungene Bakterien belastet ist.

Eine gesundheitlich unbedenkliche, erfolgreiche und preiswerte Lösung ist die Zahn- und Maulhygiene daheim durch den Tierbesitzer selbst mit einer Ultraschallzahnbürste, die mit so genanntem weichen Ultraschall und daher komplett ohne Nebenwirkungen (niedrige Wattzahl, hohe Frequenz) arbeitet. Und keine Angst: einen Hund (und auch eine Katze) können Sie sehr leicht an die Benutzung der Ultraschallzahnbürste gewöhnen, denn die arbeitet ohne Vibration, ohne Druck und Bürstenbewegungen.

Die Ultraschallzahnbürste finden Sie ausschließlich bei uns unter reinimoser.emmi-ultrasonic.de inkl. einer umfassenden Beratung und Betreuung. Auch das Testen der Bürste ist möglich.

Autor dieses Artikels: Reinhard Moser

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Reinhard Moser
Tierernährungsberater und Tierphytologe
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