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Ein gesunder Stoffwechsel - ein gesundes Pferd?

25.01.2017 11:31

Stoffwechselerkrankungen oder sogenannte Zivilisationskrankheiten nehmen auch bei unseren Pferden immer mehr zu. So wie auch bei uns Menschen Ernährung und Bewegung das Wohlbefinden und die Entstehung gewisser Erkrankungen beeinflussen, so spielen auch Fütterung und Haltungsbedingungen eine entscheidende Rolle bei unseren Pferden. Während Herz-Kreislauferkrankungen des Menschen auf Platz 1 zu nennen sind, kommt es bei unseren Pferden zunehmend zu Entgiftungsstörungen die sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern manifestieren.

Pferd auf grüner Wiese

So stehen artgerechte Haltung und Fütterung im engen Zusammenhang mit Wohlbefinden und Gesundheit des Pferdes. Viele Erkrankungen werden zudem ungünstig beeinflusst, da die notwendigen Nährstoffmengen nicht auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt werden.

Einflüsse auf den Stoffwechsel und daraus resultierende Erkrankungen

Die meisten Stoffwechselstörungen werden durch falsche Fütterung, Haltung oder (Dauer-) Stress verursacht. Zu den aufgrund von Entgiftungsstörungen am häufigsten auftretenden Erkrankungen gehören unter anderem:

  • (Sommer-) Ekzem
  • Nesselfieber
  • Mauke/ Raspe
  • Hufrehe
  • Equines Metabolisches Syndrom (EMS)/ Pseudo-EMS
  • Pseudo-Cushing
  • (nicht unfallbedingte) Sehnen-und Fesselträgerschäden

Quellenangabe: Zivilisationskrankheiten des Pferdes/ Ganzheitliche Behandlung chronischer Krankheiten Dr. rer. Nat. Christina Fritz & Souel Maleh, Praktischer Tierarzt

So vielfältig und unterschiedlich die möglichen Krankheitsbilder sind, so umfangreich sind auch die vorherrschenden Symptome des Pferdes. Während das eine Pferd mit einer Hufrehe reagiert, zeigt ein anderes Hautentzündungen mit starkem Juckreiz. In der ganzheitlichen Betrachtung geben Experten jedoch zu bedenken, dass die Gründe dafür identisch sein können. Auch das Verhalten des Pferdes ist bei der Anamnese zu beachten. Daher empfiehlt sich der Blick auf Fütterung und Haltung grundlegend. Steht diese nicht im kausalen Zusammenhang mit der Erkrankung, kann eine Optimierung aber einen positiven Einfluss auf die Genesung nehmen.

So sind neben charakteristischen Krankheitssymptomen schon erste Veränderungen im Fell oder an Haut und Hufen für den verantwortungsvollen Besitzer sichtbar. Dieses wird oftmals zu Zeiten des Fellwechsels deutlich. Aber auch das klassische Sommerekzem des Pferdes, welches seinen Ursprung in einer allergischen Hauterkrankung findet, lässt sich durch eine ganzheitliche Betrachtung in ihrem Verlauf beeinflussen.

Autor dieses Artikels: Stephanie

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