Besinnliche Festtage für unsere Samtpfoten

12.12.2015 17:28

Weihnachten steht vor der Tür. Die Plätzchen sind gebacken, das Zuhause liebevoll dekoriert. Für viele Menschen beginnt eine der schönsten Zeiten des Jahres und Familie und sind zum Fest geladen. Jubel, Trubel, Heiterkeit und der Wunsch nach einem besinnlichen Weihnachtsfest sowie ein prunkvolles Sylvester herrschen vor.

Und unsere Samtpfoten, wie überstehen sie diese ereignisreiche Zeit? Lässt sich Ihr Stubentiger von der Unruhe anstecken oder steht er über den Dingen und zieht sich bei Bedarf gelassen zu einem gemütlichen Schläfchen zurück? Welche Gefahren häufig unterschätzt werden und worauf Sie achten sollten, so dass Sie und Ihr Stubentiger entspannt über die Festtage kommen, lesen Sie in unserem nächsten Bericht:

Zur Weihnachtszeit werden viele Häuser und Wohnungen festlich geschmückt. Viele Katzen erleben dieses ihr Leben lang, es bringt sie nicht aus der Ruhe oder interessiert sie auch nicht weiter. Doch Weihnachtsdeko kann auch gefährlich werden und so sollten Besitzer, besonders neugieriger, verspielter oder ganz junger Katzen, wachsam sein. Beispielsweise laden Christbaumkugeln, die zu weit unten am Tannenbaum angebracht sind, zum Spielen ein. Sind diese aus Glas, erhöht sich die Verletzungsgefahr zusätzlich. Auch Lametta ist sehr beliebt und generell können viele kleine Glitzerutensilien verschluckt werden, welches den Besuch beim Tierarzt und Schlimmeres nach sich zieht.

Kerzen bitte niemals unbeaufsichtigt lassen. Dieser Grundsatz gilt nicht nur bei kleinen Kindern, sondern auch bei unseren Tieren.

Viele Pflanzen sind für Katzen giftig, darunter beispielsweise auch der beliebte Weihnachtsstern. Tannennadeln ebenso aufgrund der darin enthaltenden ätherischen Öle und so sollte das Anknabbern, Spielen oder Fressen unbedingt vermieden werden. Auch kann es bei der Aufnahme zu inneren Verletzungen kommen.

Besonders beliebt bei Hunden, die süßen Naschereien wie u.a. Schokolade, aber ebenso ungesund für unsere Katzen. Vergiftungserscheinungen, Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zu Nierenversagen und Notoperationen können die Folge sein. Das sind nur einige Aufzählungen, auf die wir als Katzenliebhaber direkt einwirken können.

Stress für unsere Stubentiger durch Besuch und Lärm

Besonders über die Festtage kann sich auch indirekter Stress bei unserer Katze bemerkbar machen. Wird dieser durch Besuch ausgelöst, lässt er sich meist nicht vermeiden. Aber Sie können die Bedingungen für Ihre Katze erträglicher machen. Ist Ihre Katze sehr ängstlich, wäre es von Vorteil, sie verknüpft bereits positive Erfahrungen mit Besuchern in ihrem Revier. Schenken Sie Ihrer Katze schon vorher besonders viel Aufmerksamkeit und sorgen Sie für positive Erlebnisse in den Räumen, in denen sich auch der erwartete Besuch aufhalten wird, zum Beispiel in Form von Leckerlis. Nun kann man nicht erwarten, dass sich jeder Besucher sehr ruhig und leise verhält. Bieten Sie Ihrer Katze daher unbedingt genügend Rückzugsmöglichkeiten und überlassen ihr, wann und ob sie sich annähern möchte.

Sylvester sollten auch die Freigänger unter den Katzen im Haus gehalten werden. Nicht nur das Verletzungsrisiko soll ausgeschlossen werden, auch möchte man verhindern, dass sich die Katze unnötig bei plötzlich losgehenden Böllern auf der Straße erschrickt. Geschlossene Fenster und leise Hintergrundgeräusche wirken beruhigend.

Ruhe, Rückzugsmöglichkeiten und die alljährliche Routine helfen bestimmt, die Silvesternacht zu überstehen. Besonders ängstliche oder traumatisierte Tiere benötigen evtl. Beruhigungsmittel. Diese Behandlung muss aber schon im Vorfeld erfolgen und bedarf tiefgreifender Informationen durch den Tierarzt. Er wird Ihnen bestimmt zur Seite stehen und kann am besten einschätzen, welches Präparat für Ihre Katze geeignet wäre.

Unsere Checkliste für die Feiertage:

  • Weihnachtsschmuck aus Glas vermeiden oder außer Reichweite verwenden
  • Nach Möglichkeit auf verführerischen Glitzerschmuck wie etwa Lametta verzichten
  • Kugeln am Weihnachtsbaum höher befestigen
  • Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Für einen sicheren Stand des Tannenbaumes sorgen
  • Giftige Pflanzen wie u.a. Weihnachtssterne meiden, heruntergefallene Tannennadeln rechtzeitig entsorgen
  • Kein Festtagsschmaus in Form von Süßigkeiten o.Ä.
  • Ruhe und Routine erleichtern unseren Stubentigern die Feiertage
  • Positive Verknüpfungen und Rückzugsmöglichkeiten gewähren

Wir wünschen allen Katzenliebhabern und Vierbeinern eine entspannte Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr!

Autor dieses Artikels: Stephanie

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