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Seniorkatze – wie altern Katzen?

16.09.2019 09:13

Mit zunehmendem Alter verändern sich bei einigen Katzen das Verhalten, die körperlichen Fähigkeiten und dadurch auch die Bedürfnisse. Um der Katze das Leben als Senior zu erleichtern, kann der Mensch manchmal schon durch kleine Maßnahmen den vierbeinigen Mitbewohner unterstützen.

Katze auf einer Decke

Ab wann ist gilt eine Katze als Seniorkatze?

Eine alte Faustregel besagt, dass ein Katzenjahr sieben Menschenjahren entspricht. Diese Umrechnung des Katzenalters in Menschenjahre gilt mittlerweile als veraltet und wurde durch ein anderes Modell ersetzt:

1 jährige Katze = 15 Menschenjahre

2 jährige Katze = 24 Menschenjahre

4 jährige Katze = 32 Menschenjahre

7 jährige Katze = 44 Menschenjahre

10 jährige Katze = 56 Menschenjahre

12 jährige Katze = 64 Menschenjahre

14 jährige Katze = 72 Menschenjahre

16 jährige Katze = 80 Menschenjahre

18 jährige Katze = 88 Menschenjahre

20 jährige Katze = 96 Menschenjahre

Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze liegt bei ca. 15 Jahren. In Einzelfällen wird auch ein höheres Alter erreicht. Bei Freigängern hingegen wird, zumindest statistisch gesehen, von einer kürzeren Lebenserwartung ausgegangen, da das Risiko für einen Unfall höher ist.

Allgemein gilt eine Katze im Alter zwischen 1 – 7 Jahren als ausgewachsene Katze. Ab 7 Jahren wird sie als „ältere Katze“ betitelt und ab 12 Jahren wird der Begriff „Seniorkatze“ verwendet.

Auch wenn dieses Modell nicht immer zutreffen mag und jede Katze individuell betrachtet werden muss, so können wir dadurch jedoch vielleicht etwas besser einschätzen, in welcher Lebensphase sich unsere Katze gerade befindet. Wenn sich 12 Jahre erstmal nicht alt anhören, man die Katze dann jedoch mit einem etwa 64 jährigen Menschen vergleicht, wird es einem eher bewusst, warum sich die Bedürfnisse der Katze nun verändern.

Was verändert sich bei Katzen im Alter?

Ab einem Alter von ca. 7 Jahren setzen bei einer Katze die ersten Alterserscheinungen ein. Nicht immer sind diese sofort durch den Tierhalter zu erkennen. Durch die körperlichen Veränderungen, die sich über die Jahre entwickeln, zeigen einige Tiere in bestimmten Situationen ein anderes Verhalten. Die Dinge, die sich bei vielen Katzen mit höherem Alter verändern, können beispielsweise sein:

Aktivität:

Mit höherem Alter lässt oft der Bewegungsdrang einer Katze nach. Sie wird verschmuster und sucht vermehrt die Nähe des Menschen. Spielphasen und die Streifzüge durch ihr Revier fallen nun kürzer aus. Seniorkatzen schlafen häufig mehr als junge Tiere. Sie bevorzugen dafür einen warmen, weichen und erhöhten Schlafplatz, von dem aus sie ihre Umgebung im Blick haben.

Allgemeines Verhalten:

Altersstarrsinn und eine gewisse Verwirrtheit können bei Seniorkatzen auftreten. Sie kommen mit einer veränderten Tagesroutine weniger gut zurecht, als in jungen Jahren.

Beweglichkeit:

Alte Katzen sind meist nicht mehr so agil und beweglich wie ihre jüngeren Artgenossen. Ihnen fällt beispielsweise das Springen auf Fensterbänke deutlich schwerer und beim Putzen des Fells erreichen sie nicht mehr alle Stellen so problemlos wie früher. Das Fell kann dadurch etwas struppiger wirken und die Haut neigt dazu trocken und schuppig zu sein.

Fress- und Trinkverhalten:

Wird der Geruchssinn schlechter, können Katzen ihr Futter nicht mehr so gut zuordnen. Da auch Zahnprobleme und eine generell empfindlichere Maulhöhle im Alter nicht selten sind, fressen sie in Folge dessen häufig weniger. Seniorkatzen trinken zudem oft sehr wenig.

Gesundheit:

Häufige Krankheiten, die besonders bei alten Katzen auftreten können, sind beispielsweise Arthrose, eine gestörte Nierenfunktion, Herzerkrankungen, Diabetes mellitus oder Schilddrüsenfehlfunktionen.

Sinnesorgane:

Die Leistung der Sinnesorgane nimmt im Alter ab. So können Katzen teilweise schlechter Sehen, Hören oder Riechen.

alte Katze sitzt im Garten
Viele ältere Katzen unternehmen noch Streifzüge durchs Revier, auch wenn diese nun kürzer ausfallen.

Wie kann eine alte Katze unterstützt werden?

Nicht bei allen Tieren treten die oben genannten Punkte ein. Jede Katze ist individuell. Einige bleiben bis ins hohe Alter körperlich sehr fit und haben kaum gesundheitliche Probleme.

Sollte man bei seiner Katze Anzeichen von Alterserscheinungen feststellen, gibt es verschiedene Maßnahmen, mit denen das Tier unterstützt werden kann. Einige davon können beispielsweise folgende sein:

  • Auch wenn die Beweglichkeit und Kondition von Seniorkatzen sinkt, brauchen sie Abwechslung und Bewegung um die geistige und körperliche Fitness zu fördern. Tägliche Spieleinheiten sind daher immer noch wichtig. Sie sollten daher nicht gänzlich wegfallen, jedoch der gesundheitlichen Verfassung angepasst werden. Statt wildem Jagdspiel mit der Katzenangel können beispielsweise Fummelbretter zur Beschäftigung der Katze genutzt werden.
  • Sollte die Katze Anzeichen von Altersstarrsinn oder Verwirrtheit zeigen, kann sich die Einhaltung einer Tagesroutine oft positiv auswirken. Ältere Katzen kommen manchmal weniger gut mit Veränderungen klar. Aus diesem Grund sollte zudem in der Wohnung so wenig wie möglich verändert werden.
  • Ist die Beweglichkeit so eingeschränkt, dass der Katze das Putzen ihres Fells schwer fällt, kann mit einem feuchten Lappen (nicht nass!) etwas nachgeholfen werden. Das Erklimmen von Kratzbäumen, Fensterbänken und Co. kann mit einer Aufstiegshilfe erleichtert werden. Eine Katzentreppe oder mehrere Hocker, damit aus einem großen Sprung mehrere kleine werden, werden besonders von Katzen mit Arthrose gerne angenommen. Auch ein kleiner Schemel vor dem Katzenklo oder das Wegschneiden der Katzenkloumrandung an einer Stelle, kann bei einigen Katzen nötig sein, damit sie ihr Geschäft noch im Katzenklo verrichten können. Mehr zum Thema Unsauberkeit bei Katzen hier!
  • Da sich das Muskel-Fett-Verhältnis im hohen Katzenalter verschiebt, der Energiebedarf sinkt, während gleichzeitig der Bedarf an Proteinen und Vitaminen steigt, kann ein spezielles Seniorfutter für Katzen die Gesundheit des Tieres unterstützen. Das Futter für älterer Katzen ist zudem meist intensiver im Geruch, damit bei den Tieren trotz schlechterem Geruchssinn der Appetit angeregt wird.
  • Da alte Katzen häufig zu wenig trinken, ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Durch beispielsweise das Aufstellen von mehreren Trinkschalen, einem Katzenbrunnen oder das Anreichern des Trinkwassers mit Fleischsud, kann die Katze zum Trinken animiert werden. Mehr zum Trinkverhalten von Katzen hier!
  • Regelmäßige veterinärmedizinische Untersuchungen zur Kontrolle der Gesundheit werden für alle Katzen empfohlen. Bei Seniorkatzen kommt diesem Punkt durch das erhöhte Risiko für altersbedingte Erkrankungen eine noch größere Bedeutung zu. Da das Immunsystem bei älteren Katzen zudem geschwächt sein kann, sind Impfungen und die Kontrolle auf Parasiten, wie z.B. Würmer, Haarlinge oder Milben, ein wichtiges Thema, welches mit dem Tierarzt besprochen werden sollte.
  • Leidet die Seniorkatze unter schlechter werdenden Sehvermögen ist es, ähnlich wie bei auftretender Verwirrtheit, für das Tier hilfreich, wenn sich ihre Umgebung nicht verändert (z.B. das Umstellen von Möbeln kann die Katze in dieser Situation verunsichern). Ein kleines Nachtlicht kann der Katze in der Dunkelheit helfen, sich trotz eingeschränkter Sehkraft besser zurecht zu finden.
Autor dieses Artikels: Isabella

Kommentare

wie hoch kann eine 10 jährige katze springen? VTG Team: Solange die Katze gesund und nicht übergewichtig ist, so hoch wie eine junge Katze.

Luis Schneider, 13.07.2020 13:20

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