Wenn Katzen in den Urlaub verreisen

15.06.2016 17:50

Mit der Katze gemeinsam verreisen - Katze im Koffer

Erfahrene Katzenfreunde wissen: Die Katze in den Urlaub, oder auch zum Tierarzt mitnehmen – das ist für Ihr Haustier oft kein Vergnügen. Wenn Sie aber planen, mit Ihrer Katze zu verreisen, sei es im Auto, auf der Fähre, in der Bahn oder im Flugzeug, können Sie jedoch darauf achten, es ihnen so angenehm und sicher wie möglich zu machen. Dazu gehört eine äußerst gründliche Vorbereitung und rechtzeitige Gewöhnung der Katze an die Reisebedingungen und sämtliche Veränderungen, die damit im Zusammenhang stehen. Die Vorbereitungen unterscheiden sich außerdem, je nach verwendetem Verkehrsmittel und Länge der Reise. Um die Vorbereitungen optimal zu unterstützen, haben wir ebenfalls eine Reise Checkliste für Katzen (PDF) für Sie erstellt, damit Sie auch nichts vergessen und Ihre Samtpfote einen angenehmen Urlaub mit Ihnen verbringen kann, der nicht schon während der Anreise zur Katastrophe wird. Grundsätzlich gilt aber, dass Katzen den Transport bzw. die Reise in Bus, Bahn, Auto oder gar Flugzeug niemals richtig lieben werden. Verreisen Sie also nur mit Ihrer Mieze, wenn Sie keinen anderen Ausweg sehen. Denn eigentlich fühlt Ihr Liebling sich Zuhause am wohlsten. Das sagte auch Sandra Hönisch von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gegenüber der BILD:

„Grundsätzlich nein. Katzen sollten nicht mit in den Urlaub genommen werden, denn sie sind stark ortsgebunden und fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn der Katze das Urlaubsdomizil sehr vertraut ist, wie etwa ein Wochenend- oder Ferienhaus.“ – Zitat von Sandra Hönisch in der Bild / „So darf die Katze mit den den Urlaub“

Wenn Sie aber die folgenden Grundregeln für den Katzen Transport beachten, kann nicht viel schiefgehen. Grundsätzlich gilt:

  • Mehrere Pausen machen
  • Katze vorher an Transportbox und, soweit möglich, Transportmittel gewöhnen
  • Reisebestimmungen für Katzen im Ausland beachten
  • Katzenausweis mitführen
  • Reiseapotheke mitführen
  • Halsband mit Namensschild
  • Grenzpapiere

Transportvorbereitungen – Transportbox Gewöhnung & Reiseroute planen

Gerade bei Katzen, die nicht so gerne im Auto gefahren werden, ist sinnvoll, sie vor der Fahrt auf diese einzustimmen. Zu diesem Zweck können Sie die Transportbox bereits ein paar Tage vor der Tour offen im Wohnbereich platzieren. Indem das Tier sich an die Box gewöhnen und den Geruch kennenlernen kann, wird die negative Verbindung zwischen der Transportbox und der unangenehmen Erfahrung der Fahrt geschwächt. Dieser Trick kann auch funktionieren, wenn die Katze einen Tierarztbesuch vor sich hat. Lassen Sie die Katze die Box erkunden und platzieren Sie zum Beispiel ihre Lieblingsdecke darin. Die Gewöhnung an die Transportbox kann wahre Wunder bewirken. Außerdem sollte die Box groß genug sein, dass Ihre fellige Begleitung sich darin komplett aufrichten, der Länge und Breite nach hinlegen und zusammenrollen und sich ein bisschen bewegen kann. Sie können außerdem auch kurze Aufenthalte im parkenden Auto probieren. Einfach zusammen mit dem Tier eine Weile im Wagen sitzen bleiben, so dass die Katze die ungewohnte Umgebung ein wenig kennenlernen kann. Auf jeden Fall sollte sie sich ausreichend an die Transportbedingungen gewöhnen, da sie während der gesamten Autofahrt in der Box bleiben muss. Lässt man sie raus, erlischt im Schadensfall durch einen Unfall der Versicherungsschutz.

Bei längeren Fahrten, beispielsweise in den Urlaub, sollte man die Pausen auf der Reiseroute exakt planen. Denn nicht in jeder Raststätte wird ihre vierbeinige Begleitung gerne gesehen sein – Raststätten mit offenem Buffet beispielsweise haben grundsätzlich ein Problem mit Tieren, selbst wenn diese in der Box ein gesperrt bleiben. In diesem Fall kann es Sinn machen, ein Gasthaus abseits der Autobahn aufzusuchen. Um die Route und die Zwischenstops bei langen Fahrten optimal planen zu können, sollten Sie eines der Verzeichnisse der Autobahnrestaurants in Deutschland besuchen:

Raststätten Deutschland:

Raststätten Österreich:

Raststätten Schweiz:

Bei längeren Fahrten ist es außerdem unbedingt zu empfehlen, vorher Testrunden mit der Katze zu drehen, um die Reaktion schon vor der Urlaubsreise besser einschätzen zu können.

In den Stunden vor Fahrtantritt sollte man kein Futter mehr anbieten, damit es nicht zu unangenehmen Zwischenfällen bei Übelkeit während der Fahrt kommt.

Nehmen Sie ein getragenes T-Shirt von sich selbst und lassen Sie die Katze daran schnuppern oder etwas damit spielen. Dieses Shirt kommt mit in die Transportkiste, um die Katze zu beruhigen. Am besten sehen Sie gleich zwei Shirts für diesen Zweck vor – falls es doch zu oben erwähnten unangenehmen Zwischenfällen kommt. Besonders ängstliche Katzen könnten nun auch mit einem Beruhigungsmittel versorgt werden – dies aber unbedingt erst nach Beratung durch den Arzt.

Katzen im Auto transportieren

Sicherheit geht vor! Der sicherste Platz für die Transportbox ist der Fußraum hinter dem Fahrersitz. Es gibt auch Boxen, die an speziellen Halterungen mit dem Sicherheitsgurt verbunden werden können. Es gibt allerdings widersprüchliche Aussagen darüber, inwiefern dies die Sicherheit bei einem Unfall erhöht oder gefährdet. Hinter dem Fahrersitz in ist in jedem Fall ein guter Platz für Ihre Katze.

Grundsätzlich sollte die Box nicht herumrutschen können. Falls sie also im Kofferraum platziert wird, sollte mittels eines Stücks Teppichboden oder etwas Ähnlichem dafür gesorgt werden, dass der Stand möglichst stabil ist. Die wichtigste Maßnahme, um das herumrutschen oder gar umkippen zu vermeiden, ist aber eine ruhige und vorausschauende Fahrweise. Für manche Katze ist es angenehmer, wenn die Box mit einer Decke oder einem Handtuch abgehängt wird und sie nicht raus sehen können. Falls Sie ihre Katze auf dem Beifahrersitz transportieren, lassen Sie vielleicht einen Bereich frei, damit die Katze Sie sehen kann.

Schaffen Sie eine beruhigende Atmosphäre, indem Sie ganz entspannt mit Ihrer Miez reden. Je nach Katze kann auch ruhige Musik sich positiv auswirken. Auf laute und hektische Musik sollten Sie dagegen lieber verzichten. Die Fenster sollten geschlossen bleiben, um Zugluft zu vermeiden.

Ganz wichtig: Die Katze nie frei laufen lassen. Eine freilaufende Katze im Auto ist eine Gefahr für sich und andere. Panische Tiere können sich schwer verletzen, wenn sie versuchen, unter die Sitzpolster zu klettern oder durch schlitzbreit geöffnete Fenster zu entkommen. Gefährlich ist es auch, die Katze alleine im Wagen zu lassen. Selbst bei leicht geöffneten Fenstern sind die Temperaturen im Auto nicht zu kontrollieren und der Sauerstoffaustausch unzureichend. Bei Stopps also immer die Transportbox mitnehmen.

Weiterhin zu beachten
Bei Reisen ins Ausland müssen Sie sich unbedingt über die gesetzlichen Bestimmungen zur Ein- und Ausfuhr von Haustieren informieren. Manche Länder fordern, dass Haustiere zunächst eine Quarantänezeit hinter sich bringen, um keine Krankheiten ins Land zu bringen. Auch die Hausordnung des vorgesehenen Hotels sollten Sie auf mögliche Einschränkungen überprüfen. Dann sollte einem erholsamen Urlaub im Beisein ihrer Liebsten aber nichts mehr im Wege stehen!

Checkliste: Katzen im Auto transportieren

  • Bei Reisen ins Ausland vor Fahrtantritt die gesetzlichen Bestimmungen zur Ein- und Ausfuhr von Tieren überprüfen und beim Hotel nach Vorschriften zur Mitnahme von Tieren nachfragen.
  • Eine Transportbox aus Kunststoff, auf dem Boden hinter dem Fahrersitz verstaut, bietet die größte Sicherheit.
  • Es kann hilfreich sein, die Katzen lange vor Fahrtantritt an die Transportbox und das Auto zu gewöhnen.
  • Für sehr ängstliche Katzen gibt es Beruhigungsmittel. Dies sollte unbedingt mit dem Arzt abgeklärt werden!
  • Laute Musik, Zugluft und unruhige Fahrweise erhöhen den Stress der Katze.
  • Bieten Sie kurz vor der Fahrt kein Futter mehr an.
  • Die Katze nie frei im Auto laufen lassen.

Mit Katze auf Schiff / Fähre verreisen

Das wichtigste Vorweg: Die Katze für Kurzstrecken mit auf eine Fähre zu nehmen, auf denen die Fahrt nicht länger als zwei bis drei Stunden dauert, ist bei keiner Fährlinie ein Problem. Dies trifft zum Beispiel meistens auf die Fähren zu, die zwischen den Nordseeinseln verkehren. Dabei ist es zulässig, die Katze in der Transportbox im Auto zu lassen, aber besser, wenn Sie die Katze im Transportkorb mit an Deck nehmen. Allerdings muss man die Samtpfote dann in der Regel als Zusatzgepäck anmelden, was sich in Form von Aufschlägen auf die Reisekosten auswirken kann.

Deshalb sollten Sie sich vor dem Reiseantritt auf jeden Fall bei der entsprechenden Reederei und dem Reiseanbieter informieren, ob das Mitnehmen von Katzen auf große Fahrt in Ordnung ist und zusätzliche Reisekosten verursacht.

Auf Fährüberfahrten, die einer Langstrecke entsprechen, sieht das ganze aber schon ganz anders aus. Mangelhafte oder schlichtweg fehlende Unterbringungsmöglichkeiten für Tiere und die raue See, können die Überfahrt für die Katze äußerst anstrengend gestalten. Und wie wir alle wissen, zeigen Katzen auch sehr deutlich, wenn Ihnen etwas nicht passt. Deshalb wollen viele Reedereien und Reiseveranstalter lieber auf die süßen Matrosen mit Fell verzichten. Es gibt jedoch auch schon einige Anbieter, die Ihre Schiffe und Fähren mit Tierhalter-Kabinen ausgerüstet bzw. nachgerüstet haben. Allerdings sind diese begrenzt, weshalb Sie auf jeden Fall rechtzeitig buchen sollten, wenn Sie planen, Ihre Katze mit in den Urlaub zu nehmen. Die Unterbringung auf dem Autodeck, oder in speziellen Aufenthaltsräumen für Haustiere, ist dagegen weitaus häufiger möglich. Die Versorgung der Katze auf der Überfahrt liegt voll und ganz in der Verantwortung des Besitzers.

Nehmen Sie deshalb folgende Dinge auf jeden Fall mit auf die Fähre:

  • Decke für die Katze
  • Das übliche Katzenfutter
  • Evtl. notwendige Medikamente
  • Wasser

Wir raten übrigens davon ab, die Katzen in speziellen Tierhotels oder Bereiche an Bord unterzubringen, zu denen Sie als Gast nur begrenzt Zutritt haben. Denn die Katze ist damit abgeschottet, worauf viele Miezen mit Stress reagieren. Informieren Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig über die jeweiligen Bedingungen auf Ihrer Fähre. Eine ausführliche Liste der Anbieter und Reedereien finden Sie hier.

Katze in der Bahn mitnehmen

Die Mitnahme in der Bahn ist vergleichsweise unkompliziert und einheitlich geregelt. Vorgeschrieben sind eine wasserdichte Transportbox, die nicht größer als eine normale Reisetasche ist. Diese muss auf den Schoß gestellt oder unter dem Sitz platziert werden können. Außerdem empfehlen wir dringend, die Box zusätzlich zu sichern und den Platz während der Zugfahrt nicht zu verlassen. Auch nicht für einen Gang in den Speisewagen. Nehmen Sie also genug mit Proviant mit.

Bei einer Fahrt von unter fünf Stunden benötigen Sie keinen Wasservorrat für Ihre Katze (außer bei starker Hitze!). Die letzte Mahlheit sollte Ihr Liebling spätestens rund sechs Stunden vor der Abreise erhalten, aber auf keinen Fall später. Diese Grundregeln der Bahnreise mit Katzen gelten auch international. Natürlich gibt es aber immer kleine Unterschiede, weshalb Sie die Bahngesellschaft des Ziellandes im voraus kontaktieren können.

Deutschland - Deutsche Bahn AG
Belgien - Belgische Eisenbahnen
Frankreich - Französische Eisenbahnen
Italien - Italienische Staatsbahnen
Niederlande - Niederländische Eisenbahn
Österreich - Österreichische Bundesbahnen
Schweden und Norwegen - Schwedische Staatsbahnen
Schweiz - Schweizerische Bundesbahnen

Mit der Katze im Flugzeug in den Urlaub reisen

Wie beim Reisegepäck für Menschen, gelten bei Fluglinien auch die strengsten und unterschiedlichsten Reisebestimmungen für Katzen. Das rechtzeitige Einholen von Informationen bei den Airlines ist also unverzichtbar. Wir beschränken uns hier auf die Grundlagen, die Sie auf jeden Fall beachten sollten, wenn Sie Ihre Katze mit auf Reise im Flugzeug nehmen möchten. Katzen, die mit Transportbox nicht mehr als 8 Kilowiegen, können als Handgepäck durchgehen und mit in die Kabine genommen werden. Katzen, die mehr wiegen, müssen im Transportraum verstaut werden. Die Transportbox darf bei Mitnahme in der Kabine die Maße 55 x 40 x 20 cm nicht überschreiten. Da die Tiere sich aber auch in natürlicher Haltung aufrichten können sollen, kommt dies wohl nur für sehr kleine Katzen infrage. Wenn ihre eigene Transportbox diesen Maßen nicht entspricht, so bietet zum Beispiel der Lufthansa-Check-In sogenannte „Pet Boxen“ an.

Flugreisen mit Katzen – Wichtige Hinweise

  • Es gibt zulässige Höchstzahlen an Haustieren pro Flug, die in der Kabine untergebracht werden dürfen (meistens vier) – nur die richtige Box und das Gewicht sind also keine Garantie
  • Hunde & Katzen gleichzeitig in der Kabine sind nicht bei jeder Fluggesellschaft erlaubt
  • Kostenlose Reiseinformation der Lufthansa für Tiere – hier lang
  • Transportkosten variieren von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft
  • Tier zwölf Stunden vor Abflug das letzte Mal füttern – mit leichtem Futter
  • Beruhigungsmittel wirken in der Luft 3x so stark, wie am Boden – am besten verzichten
  • Beruhigungsmittel vorher testen & mit Tierarzt absprechen

Die Flug-Transportbox / Kennel muss:

  • Wasserdicht sein
  • Stabil und ausbruchsicher sein
  • Es dem Tier ermöglichen, sich aufrecht hinzustellen
  • Luftzufuhr von mind. zwei Seiten gewährleisten
  • Mit Klopapier oder anderem saugfähigen Material ausgestattet sein

Bei langen Reisen, also ab ca. 4 Stunden, müssen die Boxen außerdem Behälter für Nahrung und Wasser enthalten. Solche Transportboxen sind im Zoofachhandel erhältlich, direkt bei den meisten Fluggesellschaften und an großen Flughäfen am Frachtschalter der Lufthansa. Erkundigen Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig!

Wichtig: Die Auspolsterung der Box ist auf jeden Fall erforderlich, gerade bei langen Reisen. Erlaubt sind Kissen, Tücher und Holzwolle, Heu und Stroh sind jedoch verboten.

Internationale Reisebestimmungen für Katzen

Informieren Sie sich unbedingt über die Reisebestimmungen im Zielland, da diese stark varriieren, auch innerhalb der Europäischen Union. Verlassen Sie sich dabei nicht auf die Auskünfte Ihres Reisebüros, denn nur Sie alleine sind verantwortlich für die Richtigkeit der eingeholten Informationen. Der EU-Heimtierausweis ist Grundvoraussetzung für die gesetzeskonforme Einreise mit Katze und seit Oktober 2004 für Hunde & Katzen Pflicht. Hauptsächlich dient der Ausweis beim Grenzübertritt der Katze als Nachweis für die jeweils vorgeschriebenen Impfungen, in erster Linie Tollwut. Doch obwohl der Heimtierausweis die vielen Sonderregelungen schon deutlich reduziert hat, gibt es trotzdem einige Dinge, die Sie beachten sollten.

Der Heimtierausweis wird nicht von einer zentralen Stelle, sondern von unterschiedlichen Firmen angeboten. Deshalb sollten Sie unbedingt die Normen kennen, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Heimtierausweis Normen

  • Individuelle Kennnummer auf Einband und jeder Seite mit Informationen
  • Nummer setzt sich aus Abkürzung für Heimatland („DE“), dem Firmencode des Ausstellers (z.B. „03“) und einer fortlaufenden Nummer zusammen
  • Inhalt des Dokuments muss zweisprachig sein

Die Nummer dient dazu, einem Tier den jeweiligen Ausweis eindeutig zuzuweisen. Dafür ist ein Mikrochip erforderlich, weshalb auch nur Katzen mit Chip den Ausweis erhalten. Die Kosten dafür tragen Sie zu 100% selbst. Die Impfung gegen Tollwut ist für jede Reise vorgeschrieben. Eine Impfung wird anerkannt, wenn die letzte Immunisierung nicht länger zurückliegt als die vom Tierarzt bescheinigte Gültigkeitsdauer oder innerhalb dieser Dauer eine Auffrischungsimpfung durchgeführt wurde. Die Immunisierung muss bei Reiseantritt mindestens 21 Tage zurückliegen.

Diese Einreisebestimmungen gelten für folgende Länder: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.

Sonderbestimmungen*

Österreich – Keine Katzen unter drei Monaten dürfen einreisen

Finnland – Katzen, die älter als drei Monate sind, benötigen max. 30 Tage vor dem Urlaub eine Bandwurmbehandlung, die der Tierarzt auch bescheinigt

Frankreich – höchstens fünf Tiere, die älter als drei Monate sind

England - Hier gilt das Pet Travel Scheme (PETS)

Italien – Katzen, die jünger als drei Monate sind, dürfen nicht einreisen

Russland – Die Tollwutimpfung muss mind. 30 Tage alt sein und nicht älter als 12 Monate. Das amtstierärztliche Gesundheitszeugnis, darf nicht älter als 10 Tage sein

Schweden - 10 Tage vor Einreise ist eine Entwurmung auf Zwergbandwurm vorgeschrieben. Die Vorbereitungszeit beträgt ca. sechs Monate

USA – Tollwutimpfung für Katzen, die älter als 12 Wochen sind. Das Gesundheitszeugnis muss bestätigen, dass die Tiere frei von auf den Menschen übertragbaren Krankheiten sind

Schweiz – Tollwut-Erstimfpung mind. 21 Tage vor Einreise

Kroatien – Tierärztliche Bescheinigung (Gesundheitszeugnis, zusätzlich zum Heimtierausweis), die bestätigt, dass das Tier gesund ist und es keinen Verdacht auf meldepflichtige Krankheiten gibt. Außerdem wird sogar eine Bestätigung gefordert, dass im Herkunftsland der Katze derzeit keine meldepflichtigen Krankheiten grassieren

Türkei – Gesundheitszeugnis darf bei Einreise nicht älter als 15 Tage sein

*Wir übernehmen kein Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität der Liste. Bitte lesen Sie die aktuell gültigen Bestimmungen jeweils vor Abreise auf den offiziellen Seiten nach

Endlich angekommen
Irgendwann ist dann die erste Herausforderung endlich gemeistert und Sie sind mit Ihrer Katze im Urlaub angekommen. Aber vergessen Sie nicht, dass Ihre Katze jetzt weit weg von Zuhause ist. Wenn Sie sich jetzt kurz daran erinnern, wie schon das Verrücken von einzelnen Möbeln auf manche Katzen wirkt, dann können Sie sich bestimmt vorstellen, dass Ihre Katze sich anfangs komisch verhalten könnte, was aber vollkommen normal ist. In unserem nächsten Blogartikel werden wir Sie dann darüber informieren, wie Sie Ihre Katze an den Urlaubsort gewöhnen.

Autor dieses Artikels: Moritz

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