Gesundes und glänzendes Hundefell

Ein glänzendes Fell steht beim Hund für Gesundheit und Vitalität. Aus diesem Grund wird das Hundefell häufig auch als „Spiegel der Gesundheit“ bezeichnet. Im Gegenzug lässt ein stumpfes Fell darauf schließen, dass etwas nicht stimmt. Doch ein gutes Haarkleid ist wichtig für unseren Hund. Es schützt die Haut vor Witterungs- und Umwelteinflüssen und vor Verletzungen.

Hund mit glänzendem Fell in der Sonne

Die richtige Fellpflege

Regelmäßiges Bürsten des Fells fördert die Durchblutung der Haut und entfernt lose Haare. Besonders während des Fellwechsels sollte der Hund durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten unterstützt werden. Wichtig ist hierbei, dass die verwendeten Bürsten abgerundete Spitzen haben, die die Haut des Hundes nicht verletzen. So wie z.B. unsere Auskämmhilfe. Durch den speziellen Zinkenabstand lassen sich sogar Schuppen und Ektoparasiten, wie Haarlinge, leicht auskämmen.

Durch das Kämmen des Fells werden nicht nur lose Haare entfernt, sondern gleichzeitig auch Talg gleichmäßig über die Haut und das Fell verteilt. Talg ist eine fettige Substanz und wird von Talgdrüsen in der Haut produziert. Er verleiht Haut und Haar Geschmeidigkeit und Glanz. Zudem wird das Fell durch den Talg wasserabweisend.

Häufiges Baden schadet dem Fell

Jeder Hund muss von Zeit zu Zeit gebadet werden. Nach ausgiebigen Suhlen im Schlamm führt daran meist auch kein Weg vorbei. Doch durch häufiges Baden kann der natürliche Säureschutzmantel der Haut zerstört werden. Die Haut wird schuppig und trocken. Auch die Haarstruktur kann durch das Baden beschädigt werden. Die Haare werden brüchig.

Aus diesem Grund gilt für das Baden des Hundes: So oft wie nötig und so wenig wie möglich!

Einige Verschmutzungen lassen sich nach dem Trocknen sogar herausbürsten, sodass auf ein Bad verzichtet werden kann. Sollte ein Bad wirklich nötig sein, können rückfettende Shampoos helfen, Haut und Haar nicht übermäßig auszutrocknen.

Parasiten im Fell

Ein Befall mit Parasiten wie Milben oder Haarlinge können die Fellqualität negativ beeinflussen. Sie verursachen einen starken Juckreiz, sodass Scheuerstellen im Fell meist die Folge sind. Hier ist die Hautpflege, z.B. mit noJuck noSchupp – milde Hautformel, wichtig, um den Juckreiz zu lindern und Hautschuppen sowie Verkrustungen sanft abzulösen. Auf diesem Wege wird den Parasiten ihre Nahrungsgrundlage entzogen.

Bedarfsgerechte Fütterung

Ein stumpfes Fell kann auch auf einen Mangel an Nährstoffen hindeuten. Daher ist eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung des Hundes sehr wichtig.

Ergänzend dazu muss eine ausreichende Versorgung mit Wasser sichergestellt sein. Durch einen Wassermangel kann die Haut austrocknen und schuppig werden. Dies beeinflusst auch die Fellqualität negativ.