Flirtfaktor Hund - Ihr Vierbeiner als Liebesbote

10.02.2017 09:53

„Wer einen Hund hat, der ist nicht einsam“ heißt es. Oftmals sehnen sich Hundebesitzer aber dennoch nach einem menschlichen Partner. Auch wenn Hunde das Leben abwechslungsreicher und bunter gestalten, können sie menschliche Gesellschaft nicht ersetzen. Für zahlreiche alleinstehende Hundebesitzer gibt es jedoch Hoffnung: Der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, er soll auch bei der Partnersuche hilfreich sein. Nutzen sie den Charme Ihres Hundes aus.

Hund mit Herzbrille

Warum flirtet es sich mit Hund leichter?

Hunde sind die idealen Eisbrecher zwischen Menschen. Sie gehen offen und unkompliziert auf Menschen zu und lösen meistens ein direktes Lächeln aus. Die Anspannung wir durch die Anwesenheit Ihres Vierbeiners gemindert. So fällt der Erstkontakt leichter. Auch das Finden eines ersten Gesprächsthemas wird durch den Hund vorgegeben. Das Interesse am Hund wird dann oft automatisch ein Interesse am Besitzer. Die Gestaltung des ersten Dates ist deshalb meistens vorgegeben. Beim gemeinsamen Gassi gehen kann man sich problemlos austauschen und näher kennen lernen. Peinliche Gesprächspausen bleiben in der Regel aus, da Hunde für genügend Ablenkung sorgen.

Welche Rassen eignen sich am besten als Liebesboten?

Viele Menschen sind der Meinung, dass man anhand der Rasse des Hundes auf den Charakter des Besitzers schließen kann. Dies ist natürlich eine sehr pauschale Aussage, aber hinter jeder These steckt bekanntlich ein Funken Wahrheit. Folgende Eigenschaften werden einigen Hundebesitzern nachgesagt:

Golden Retriever, Labrador, Dalmatiner: Diese Menschen gelten als gesellig, sanftmütig, treu und optimistisch. Sie sind die idealen Familienmenschen.

Boxer, Rottweiler, Dobermann, Bulldogge, Schäferhund:

Man sagt ihnen nach, dass sie selbstbewusst, eigenständig aber dennoch sehr sensibel sind. Der typische Spruch „raue Schale, weicher Kern“ soll es hier sehr gut treffen.

Chihuahua, Pekinese, Pinscher:

Diese Hunde sollen oftmals Menschen gehören, die besonders eitel sind. Zudem sollen sie als sensibel empfunden werden.

Jack Russel, Border Collie, Beagle, Pointer, Weimaraner, Münsterländer:

Besitzer dieser Tiere gelten als sportlich und aktiv. Sie bewegen sich viel in der freien Natur. 

Mischlinge:

Ihnen wird nachgesagt besonders entspannt, bodenständig, bescheiden und fröhlich zu sein, manchmal auch leicht chaotisch.

Wie kann ich den Flirtfaktor Hund am besten einsetzen?

Zuallererst ist es wichtig, sich aus der üblichen Laufroutine zu lösen. Wenn Ihnen auf Ihrer üblichen Laufstrecke bisher nicht der ideale Partner vor die Füße gestolpert ist, sollten Sie in Zukunft andere Strecken wählen. Hotspots für viele Hundeliebhaber sind vor allem Hundeparks und Hundestrände. Der Besuch einer Hundeschule oder einer Hundemesse kann ebenfalls zu neuen Kontakten führen.

Neben der Wahl der richtigen Wege und Orte ist vor allem auch das richtige Ansprechen einer fremden Person essentiell für einen guten ersten Eindruck.

Tipp: Versuchen Sie simple Fragen wie „Na, wie heißt er denn?“ zu vermeiden und versuchen Sie es stattdessen lieber mit intelligenteren Fragen wie ,,Ich habe meinen Hund nie an das Spielen an der Schleppleine gewöhnen können. Wie haben Sie es geschafft, dass Ihr Hund die Leine akzeptiert?“. Vermeiden Sie jedoch Besserwisserei und gestalten Sie das Gespräch lieber mit einigen Komplimenten.

Um den „Flirtfaktor Hund“ besser ausnutzen zu können, gibt es verschiedene Accessoires die Ihren Hund zu einem Blickfang machen können. Ungewöhnliches regt bekanntlich dazu an Fragen zu stellen, die dann zu einem Gespräch führen können. Neben Hundegeschirr mit Aufschrift wie z.B. „Herrchen ist single“, gibt es auch weniger direkte Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erregen. Auch ein besonders aufwendig gestaltetes Halsband oder eine bunte Leine kann zu einem Gesprächsstart führen.

Tipp: Ist Ihr Hund nicht nur optisch ein Hingucker, sondern kann zudem auch noch einige lustige Tricks? Dann nutzen Sie diese und imponieren damit Ihrem Gegenüber.

Welche Schwierigkeiten haben Hundebesitzer bei der Partnersuche zu überwinden?

Sosehr uns ein Hund auch beim Schließen von Kontakten unterstützen kann, sosehr kann er auch eine Herausforderung darstellen jemanden passenden zu finden. Hundebesitzer stellen oft besondere Ansprüche an den neuen Partner. So muss er den Hund als Mitglied der Familie akzeptieren, zeitintensive Beschäftigung mit dem Tier tolerieren und sich im besten Fall auch daran beteiligen. Deshalb kommt für viele Herrchen und Frauchen nur ein Partner in Frage, der ebenfalls einen Hund besitzt oder zumindest die Liebe zum Tier teilt. Ansonsten kann es leicht zu Eifersucht auf den Vierbeiner kommen. Das macht die Partnersuche oftmals nicht leicht.

Autor dieses Artikels: Johanna

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