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Eine hundesichere Wohnung - Gefahren für Hunde im Haushalt

14.10.2019 09:10

Autos, Streusalz oder die sommerliche Hitze, sind nur einige der Gefahren, denen ein Hund draußen begegnen kann. Aber auch in der vermeintlich sicheren Umgebung der Wohnung gibt es viele potenzielle Gefahrenquellen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Räume vor dem Einzug eines tierischen Mitbewohners zu kontrollieren und hundesicher zu gestalten.

Hund auf einem Sofa

Hunde sind neugierig und untersuchen ihre Umgebung meist sehr genau. Da sie keine Finger zum Greifen haben, nehmen sie zwar nicht wie kleine Kinder alles in die Hand, dafür aber nahezu alles ins Maul. Hat der Hund Langeweile oder ist kein Kauspielzeug als Alternative vorhanden, ist die Gefahr, dass er sich gefährliche Gegenstände zum Knabbern und Spielen sucht umso größer. Zwar lässt sich durch gezieltes Training dem Hund das Anknabbern von Gegenständen abgewöhnen, so bleibt aber immer ein Restrisiko, dass der Hund doch auf verbotene Gegenstände zurückgreift. Aus diesem Grund sollte alles was sich in Reichweite des Hundes befindet und eine potenzielle Gefahr für das Tier darstellt entfernt werden.

Einige mögliche Gefahren im Haushalt für Hunde können beispielsweise folgende sein:

Chemikalien / Giftige Substanzen

Putzutensilien, Waschmittel, Geschirrspültabs und Co. können für Hunde giftig sein. Gleiches gilt meistens auch für Pflanzenschutzmittel, Dünger oder Frostschutzmittel. Aus diesem Grund sollten diese Substanzen für Hunde unzugänglich aufbewahrt werden. Sind die Behälter in einem bodennahem Schrank untergebracht ist auf eine entsprechende Verriegelung zu achten, da einige Hunde in der Lage sind, mit ihrer Nase oder der Pfote eine Schranktür aufzustoßen. Im Zweifel sollten giftige Chemikalien und andere für Hunde giftige Substanzen an einer höher gelegenen Stelle gelagert werden, die der Hund auch durch Hochspringen nicht erreichen kann.

Der Warnhinweis „Außer Reichweite von Kindern aufbewahren!“ auf vielen Verpackungen von Reinigungsmittel und Co. lässt sich um Grunde auch auf Hunde übertragen. Alle Gegenstände die für Kinder im Haushalt gefährlich werden können, sind häufig auch für Hunde eine potentielle Gefahr.

Halsband

Hunde können mit ihrem Halsband schnell irgendwo hängen bleiben. Um das Risiko zu minimieren, dass der Hund sich nicht mit seinem Halsband stranguliert, ist es ratsam, ihn niemals ohne Aufsicht in der Wohnung zu lassen, während er das Halsband trägt.

Kleine Gegenstände

Kleine, herumliegende Gegenstände verleiten einige Hunde dazu, sie ins Maul zu nehmen. Hier droht bei Verschlucken sowohl Erstickungsgefahr also auch die Gefahr für innere Verletzungen, besonders wenn die Gegenstände sehr spitz sind. Deshalb sollten Nadeln, Knöpfe, Plastikteile und Ähnliches nicht in der Nähe des Hundes liegen gelassen werden.

Bei Plastiktüten besteht zudem die Gefahr, dass der Hund erstickt, wenn er den Kopf in die Tüte steckt und nicht wieder heraus bekommt.

Lebensmittel

Viele für uns Menschen sehr bekömmliche und gesunde Lebensmittel sind für unsere Hunde stark giftig! Zu den für Hunde giftigen Lebensmittel zählen beispielsweise:

  • Avocados
  • Kakao
  • Knoblauch
  • koffeinhaltige Speisen und Getränke
  • Nüsse
  • Rosinen
  • Schokolade
  • Steinobst (Aprikose, Kirsche, Pflaume)
  • Weintrauben
  • Zwiebeln

Auch Alkohol und Energiedrinks gehören nicht in einen Hundemagen!

Ein gezieltes Training um Hunden das Betteln und Klauen am Tisch abzugewöhnen kann unter Umständen verhindern, dass sich der Hund an den für den menschlichen Verzehr bestimmten Lebensmitteln bedient. Um ein Restrisiko zu verhindern ist das gänzliche Fernhalten des Hundes von den für ihn giftigen Lebensmitteln unabdingbar.

Einen eigenen Blogbeitrag zum Thema für Hunde giftige Lebensmittel gibt es hier!

Pflanzen

Nicht nur Lebensmittel und Chemikalien die im Haushalt gelagert werden können zu Vergiftungserscheinungen bei Hunden führen. Auch einige Zimmerpflanzen und Blumensträuße die zur Dekoration in der Wohnung stehen können für Hunde gefährlich sein.

Zu diesen Pflanzen zählen beispielsweise folgende:

  • Amaryllis
  • Begonie
  • Birkenfeige
  • Efeu
  • Geranien
  • Gummibaum
  • Narzissen
  • Tulpen
  • Weihnachtsstern

Häufige Symptome einer Vergiftung sind beispielsweise Erbrechen, Durchfall, Krämpfe.
Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen!

Stromkabel

Stromkabel haben auf einige Hunde eine magische Anziehungskraft. So wird ein Kabel schnell durch die Bearbeitung mit den spitzen Hundezähnen ruiniert. Doch viel schlimmer ist die Gefahr, dass beim Herumkauen auf den Kabeln ein tödlicher Stromschlag die Folge sein kann. Aus diesem Grund sollten nicht nur zur Materialschonung, sondern vielmehr zur Sicherheit des Hundes, alle Kabel außer Reichweite des Hundes verlaufen oder hinter Kabelschutzleisten verborgen werden. Steckdosen können mit speziellen Kindersicherungen ausgestattet werden.

Auch die blinkenden elektronischen Geräte locken so manchen Hund an und verleiten ihn dazu damit zu spielen. Deshalb sind auch Musikboxen, Spielekonsolen und Co. besser an höher gelegenen Orten aufzubewahren.

Treppe und Balkon

Damit der Hund nicht durch das Treppengeländer oder gar vom Balkon fällt, sollten die Abstände der Streben überprüft werden. Sind die Zwischenräume zu groß kann ein Sicherheitsnetz, Schutzgitter oder Ähnliches angebracht werden, um zu verhindern, dass der Hund hindurchgelangen oder mit dem Kopf dazwischen stecken bleiben kann.

Bei der Treppe ist zudem auf eine rutschfeste Oberfläche zu achten, damit der Hund auf den Stufen nicht den Halt verliert und die Treppe herunterfällt.

Zigaretten

Zigarettenfilter und Papier gehören nicht in den Hundemagen. Besonders schlimm für den Hund ist jedoch auch das im Tabak enthaltene Nikotin. Schon ab einer geringen Dosis können beim Hund Symptome einer Nikotinvergiftung auftreten. Diese kann sich beispielsweise durch Muskelzittern, Anstieg der Körpertemperatur, Speicheln, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen oder durch Unsicherheit beim Laufen äußern. Eine Nikotinvergiftung kann sogar zu Herz-Kreislauf-Versagen führen und somit eine lebensbedrohliche Situation für den Hund sein.

Hat der Hund eine Zigarette gefressen oder aus einer Pfütze voller Zigarettenstummel getrunken, ist es deshalb ratsam, sofort einen Tierarzt aufzusuchen!

Hinweis: Dies ist lediglich eine kleine Übersicht über die möglichen Gefahrenquellen für einen Hund in der Wohnung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Autor dieses Artikels: Johanna

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